Gestaltwahrnehmung
Gestaltpsychologie und Kognitionspsychologie
Die Gestaltpsychologie untersucht Phänomene der visuellen Wahrnehmung
und beschreibt Wahrnehmung als einen kreativen Prozess. Die
Kognitionspsychologie beschäftigt sich mit der Frage, warum wir die Dinge
so sehen wie sie sind.
Gestaltpsychologie und Kognitionspsychologie stehen im Gegensatz zur
elementaristischen Gestaltungslehre, die davon ausgeht, dass das auf der
Netzhaut Abgebildete eins zu eins im Gedächtnis repräsentiert wird.
Im Sinne der Gestaltpsychologie gelingt eine Anpassung an sich ständig
ändernde Reizverhältnisse am besten durch ein System, das keine einfache
Abbildung erzeugt, sondern die Informationen konstruktiv weiterverarbeitet.
Organisationsprinzipien der Wahrnehmung
Konstanzphänomene beschreiben Erscheinungen, bei denen es trotz
veränderter Abbildungsverhältnisse auf der Retina zu keinem qualitativ
veränderten Wahrnehmungserlebnis kommt.
Gestaltgesetze beschreiben Prozesse der Gliederung und der Herstellung
von Zusammenhängen im Wahrnehmungsfeld.
Weiterführende Darstellung der Wahrnehmungsprinzipien im Materialheft:
Aspekte der visuellen Wahrnehmung





