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Dreidimensionalität in multiplen Medien

 

Die dritte Dimension erweitert als zusätzliche
Informationsachse den Informationsraum

Wir alle existieren in einer physischen räumlichen Umgebung:
Natur, Landschaft, Zimmer, Lebensraum. In diesem Umfeld
sind wir es gewohnt, uns zu bewegen und zu orientieren. So
scheint es folgerichtig zu sein, diese Prinzipien zu untersuchen
und auch auf virtuelle Informationsräume zu übertragen,
um eine natürliche, intuitive Orientierung und Navigation
zu gewährleisten.


Abstraktion und Konkretion

Bedienelemente medialer Interaktion (Menüs, Schaltflächen)
können auf ihre wesentliche Funktion reduziert und abstrahiert
dargestellt werden, oder sie werden in Aussehen und Haptik
realen Objekten nachempfunden: Druck- oder Drehknöpfe, Schiebe-
regler, Kanten, Vertiefungen, erhöhte Flächen oder Stanzungen.

Im Idealfall können funktionale Elemente grafisch so reduziert
werden, dass diese einfach und klar ihre Funktion kommunizieren.

Bei multikomplexen Informationsarchitekturen stößt man
mit Metaphern aus der 2D-Welt (Karteikarten, lineare oder
zweidimensionale hierarchische Strukturen) zur übersichtlichen
Repräsentation auf einem Display häufig an funktionale Grenzen:

Die dritte Dimension erweitert als zusätzliche
Informationsachse den Informationsraum

(„Virtuell begehbare Informationsräume“). Metaphern mit räumlichen
Strukturen ergänzen das Gestaltungsrepertoire (Stapel, Container,
Tiefenwirkung, etc.). Lösungen aus der 2D-Welt können nicht nur
aneinandergereiht, sondern in räumlichen Achsen in Beziehung gesetzt
werden.


Siehe auch Materialheft im PDF-Format (Auszug):
Navigation in virtuellen Räumen