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Raum als Metapher für Visualisierungen

Insbesondere für komplexe Visualisierungen bietet sich die Metapher
Raum als generelles konzeptuelles Modell an. Räumliche Beziehungen
können abstrakte funktionale Beziehungen auf klare Weise
veranschaulichen. Darüberhinaus gibt es zahlreiche grafische Gestaltungs-
mittel, um räumliche Relationen auf zweidimensionalen Displaymedien
darzustellen.

Ziel der Raummetapher sollte sein, beim User durch Umgang mit
Objekten in der virtuellen Umgebung internal gesteuerte Lernprozesse
zu initiieren. Grundsätzlich sollte immer das gefahrlose Ausprobieren
aller interaktiver Objekte gewährleistet sein.


Orientierung in virtuellen Räumen

Bei simulierten 3D-Umgebungen gelten ähnliche Gesetzmäßigkeiten wie
in realen Umgebungen: Der Benuzter benötigt ein mentales Modell
mit Wissen über Orte, Routen und Übersichten. Diese drei Orientierungs-
bedürfnisse werden durch visuell-räumliche Gestaltungsmittel unterstützt.


Anforderungen an mediale Oberflächen

Mediale Oberflächen müssen den aktuellen Standort und Handlungs-
optionen (mögliche Richtungen, etc.) darstellen, die zurückgelegten
Wege repräsentieren (Krümelleiste) sowie visuelle oder multisensorische
(audio-visueller, etc.) Orientierungs-Hinweise (Bewegungs- bzw.
Richtungsanzeiger, etc.) verwenden.

Zur Orientierung innerhalb von virtuellen 3D-Umgebungen müssen die
Voraussetzungen für aktives Benutzen – und aktives Lernen gegeben sein:
Gestaltungselemente sollen so eingesetzt werden, dass explorierendes
Handeln nicht nur möglich ist, sondern auch unterstützt und gefordert wird.



Siehe auch Meterialheft:
Orientierung und Navigation in virtuellen Räumen (Übersicht)